Eine herrlich skurrilen Geschichte in Tradition osteuropäischer FilmeIn seinem Spielfilmdebüt erzählt Regisseur Radek Wegrzyn, Absolvent der HFF Konrad Wolf, in einer einzigartigen warmen und herzlichen Stimmung von Liebe, Leben und Loslassen.
Bogdan (Zbigniew Zamachowski) ist ein international gefeierter Konzertpianist. Nach dem Tod seiner Frau Iza (Lucyna Malec) kehrt er der großen Bühne den Rücken zu und zieht sich zu seiner Mutter in das Dorf seiner Kindheit zurück. Hier hatten sich seine Frau und er bereits als Kinder am Strand die ewige Liebe geschworen.
Bogdan ergibt sich mit reichlich Alkohol seinem Schicksal. Doch ...
Adrian Zaar kann man lieben oder hassen
Manche Songs des selbst betitelten Debüts von Adrian Zaar sind grandios. »Warten« ist ein grotesk überzuckerter Tanzbodenfeger, gesungen mit einer extrem pomadigen Stimme, die sich bei Damen einschmeichelt, die noch Hütchen und Handtasche tragen und nachmittags im Seniorenheim auf den Tanztee warten. Meint der Mann, was er singt?
Die scheinbare Ernsthaftigkeit, mit der sich Adrian Zaar als schmieriger Schmachtbolzen inszeniert, wird ihm in der Popwelt nicht nur Freunde bringen. Doch hört man genauer hin, kann man die Platte ganz anders deuten. Adrian Zaar singt mit ...
Die Sterne spielen ihre Anfänge neu ein
Sie könnten es sich einfacher machen und sich mit »Greatest Hits« feiern lassen. Schließlich leuchten die Sterne seit 20 Jahren und weisen den Weg, wie sich Tanzen mit Denken lustvoll verbinden lässt. Wie gut diese Symbiose nach wie vor funktioniert, zeigte ein rappelvolles Gastspiel im Dezember 2011 in Berlin. Es bewies, dass die Hamburger vor allem eines sind: eine hervorragende Liveband.
Wer allerdings von den Nachgeborenen den »Universal Tellerwäscher« zu Hause hören wollte, musste feststellen, dass all die frühen Alben der Sterne nicht mehr lieferbar ...
Der Musiker Pablo Miró wurde 1961 in Cordoba/Argentinien geboren. Er wuchs dort und in der BRD auf, lernte Gitarre, studierte Komposition. Vier CDs hat er bisher veröffentlicht. Am 14. Januar gibt er auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin ein Solidaritätskonzert für die Cuban Five.
Im Anschluß an sein Konzert wird er gegen 17.30 Uhr am melodie&rhythmus-Stand signieren.
Die Rosa-Luxemburg-Konferenz findet am 14. Januar in der Urania Berlin statt. Alle weiteren Informationen zur Konferenz finden Sie unter www.rosa-luxemburg-konferenz.de.
www.pablomiro.com
Am 03.01.2012 erscheint das neueste Heft der melodie&rhythmus. Schwerpunkt der Januar/Februar-Ausgabe ist das Thema “Geld”.
Der Konzertveranstalter Berthold Seliger befasst sich in seinem Essay mit der Rolle des Geldes in der Popmusik. Er erklärt die Verdienstmöglichkeiten für Musiker anhand konkreter Beispiele und analysiert die Rolle der Sponsoren im Konzertalltag.
Im Schwerpunktinterview berichtet der Rapper Sido über den Einfluss Gelds im Hip-Hop und seine persönliche Haltung zum Geld. Der Schwerpunkt wird durch Interviews mit dem legendären Musikproduzent Siggi Loch und dem Musiker Charlie Winston ergänzt, der 2009 mit dem Hit “Like a Hobo” ...
Die Singer/Songwriter Joy Williams und John Paul White wurden bei einer Session im Jahr 2008 einander vorgestellt. Kurz darauf gründeten Sie The Civil Wars. Ein Projekt, in das beide ihre musikalischen Vorzüge einbringen. Die intime Atmosphäre wird durch die Reduktion auf Gitarre und Duettgesang betont, in welchem sich Williams und White originell ergänzen. Musik zwischen Folk und Country, ruhig und getragen, mit energetischen Ausbrüchen. Höhepunkte der Liveshow sind die eigenständigen Coverversionen: „You Are My Sunshine“ in einer Moll-Variante oder „Billie Jean“ von Michael Jackson. Tiefe Ehrfurcht, Humor und Gespür für ...
Als Frontmann der Prinzen ist Sebastian Krumbiegel inzwischen jedermann in Deutschland bekannt. Auf seiner Solotournee zeigt sich der ehemalige Thomaner dem Publikum von seiner anderen Seite. Ein Mann, ein Klavier und Balladen, wie sie das Leben schreibt – das sind die Zutaten für Krumbiegels »Solo am Piano Tour«, die den Leipziger ab März durch Deutschland führt.
Abseits von großen Bühnen und Fernsehshows wird der Sänger dabei sowohl veröffentlichte als auch noch unbekannte Solostücke aus seiner eigenen Feder präsentieren. Mit spielerischer Sicherheit greift er in die Tasten, singt mal politisch-ironisch, dann wieder ...
Heimat: Berlin Reihenhaus City.
Musiker: Rino, der Schwiegermutter-Rapper.
Laufbahn: Rap ist ein liederlicher Rotzbengel, der sich den ganzen Tag auf der Straße herumtreibt, Leute provoziert und Mist baut. Rino dagegen ist der nette Junge von nebenan, der freundlich grüßt, gut in der Schule ist und in der Pause auf dem Schulhof immer vom Rotzbengel Rap verprügelt wird. Aber Rino ist nicht nachtragend, und dem Rap imponiert mit zunehmendem Alter die Wortgewandtheit des Musterschülers. Beide vertragen sich bei einer Tasse warmer Milch und machen fortan gemeinsame Sache.
Zitat: »Rino Mandingo nimmt dich einmal fest ...
Heimat: Berlin Real City.
Musiker: Leonard Kroppach (The Tapete Himself).
Laufbahn: Ist mit der größten Klappe Berlins geboren worden, nimmt das aber extrem gelassen, weil er weiß, dass sie das beste Versteck ist für sein großes Talent. Denn obwohl der Rapper, der sich Tapete nennt, außer bei seinem Namen immer übertreibt, wird er dauernd unterschätzt. Dabei nimmt er sich der knallharten Themen an, vor denen andere sich nur ducken: Weltuntergang, Gedankenkontrolle und Brustmuskeldancen.
Zitat: »Ich bedank mich jeden Tag bei Vater Staat, dass ich auf seine Kosten leben darf.«
Zukunftsmusik: Bringt auch alle zukünftigen ...
Heimat: Berlin Pop City.
Musiker: Marianne Neumann (voc/p), Rocco Horn (rest).
Laufbahn: Von der Band zum Kollektiv zur Schrumpfung zum Neuanfang. Das ist die Kurzform. Das alles in der realen Langform zu überleben und als umworbenes Popjuwel wiederaufzuerstehen, das ist das Kunststück, das Berge vollbracht haben. Es hat sie zu entspannten Neo-Hippies gemacht, die ohne Angst vor Dur-Akkorden vom Meer aus Farben singen und auch sonst lieber Mut machen als schwarzmalen. Das bedarf gerade in Berlin einiger Courage.
Zitat: »Ich mal mir einfach meine Welt, hier ist alles perfekt. Woa oh oh. Woa ...
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Ich wusste zwar schon länger, dass es die m&r wieder gibt, habe aber erst in den letzten Monaten zwei Exemplare gekauft und auf Zugfahrten intensiv gelesen.[...] Ich finde gut, dass aus der m&r kein Ostalgieblatt geworden ist. [...] Trotz der reflektierten Berichterstattung über das Umfeld der Musik und die sehr differenzierte Betrachtung der DDR-Vergangenheit stört mich ein latenter Hang zu einem, sorry, sehr ideologischen Betonkommunismus. […] Übel aufgestoßen ist mir auch ...